Informationsquelle über Wissenschaften und Studium

Das ganze Studienangebot im Netz

Der Inua e.V. hat seine Hochschuldatenbank überarbeitet und erweitert:

Die Datenbank enthält nicht mehr nur das gesamte Studienangebot in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz. Sie weist neben den Bachelor- oder Masterabschlüssen auch die auslaufenden Diplom- und Magister-Studiengänge aus. Damit wird der aktuelle Reformprozess an den Universitäten und Hochschulen widergespiegelt.

Die Datensammlung stellt eine einzigartige Informationsquelle über Studium, wissenschaftliche Strukturen und rechtliche Organisation, über Forschung und Lehre im deutschsprachigen Raum dar.

Die Datenbank kann frei abgefragt werden.

Studienangebot vor und nach der Reform

In der Datenbank des Inua e.V. sind fast 25.000 Studiengänge im deutschsprachigen Raum erfasst: Aufgelistet sind Fakultäten, Fachbereiche, Studiengänge- und -fächer, Studienabschlüsse und Qualifikationsmöglichkeiten sowie Institute und Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung. Die Datensammlung gibt den aktuell laufenden Reformprozess an bundesdeutschen Hochschulen wider, dokumentiert die Veränderungen und Neuorganisation innerhalb des akademischen Bereichs in Österreich und der Schweiz. Vollständigkeit und Aktualität der Daten auch vor den abgeschlossenen Reformen sind durch laufenden Abgleich und ständige Aktualisierung gesichert.

Der Stab der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat das verfügbare Material an allen bundesdeutschen Hochschulen und Universitäten recherchiert: Daten und Informationsmaterial, Prüfungsordnungen und Bestimmungen wurden gesammelt, analysiert und geordnet, in Tabellen zusammengefasst und zueinander in Beziehung gesetzt. Der Datenbestand wurde schließlich nach Abfragemöglichkeiten strukturiert, als Datenbank organisiert und programmiert und auf der Inua-Homepage ins Netz gestellt. Mit dem Studienangebot in Österreich und der Schweiz wurde ähnlich verfahren.

Die Umstellung von Magister und Diplom auf Bachelor und Master, eingestellte und auslaufende Studiengänge, die als Opfer des Wettbewerbs, der Neuorganisation an den Hochschulen oder der Bündelung innerhalb der Länder gestrichen wurden, fanden Eingang in die Datrenbank. Auch diejenigen (neuen) Studiengänge und -disziplinen sind erfasst, die auf veränderte Anforderungen und Bedürfnisse der Informations- und Wissensgesellschaft, auf den globalisierten Wettbewerb in der Wirtschaft reagieren oder an die sich wandelnde Wissenschafts- und Forschungspraxis angepasst wurden. Die Bestandserhebung stellt ein „Work-in-Progress“ dar, wurde nun um das Studienangebot in Österreich und der Schweiz ergänzt. In Zukunft soll die Datenbank auch um die deutschen Hochschulen im Ausland sowie die relevanten Einrichtungen in bedeutenden Staaten wie Frankreich, Großbritannien und den USA erweitert werden. Daneben kümmern sich einige Mitarbeiter auch um die Hochschulen im arabischen Raum.