Die Datenbank ist für einen weiten Personenkreis, für vielfältige Einrichtungen und Institutionen, die an universitärer Bildung und Qualifizierung beteiligt sind, von Interesse. Sie gibt gründlichen Einblick in die bundesdeutsche Hochschullandschaft, stellt Plattform und Werkzeug für vielfältige Interessen zur Verfügung. Das Datenmaterial liefert sowohl einen Gesamtüberblick wie auch Details einzelner Studiengänge und -fächer. Die Datenbank richtet sich an Abiturientinnen und Abiturienten, Studentinnen und Studenten, an Akademikerinnen und Akademiker, an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Führungskräfte, die Möglichkeiten der Qualifikation und Weiterbildung suchen. Außerdem kann die Datenbank zur Unterstützung und Beratung bei der Studien- und Berufswahl eingesetzt werden. Sie gibt auf der anderen Seite auch den Universitäten und Hochschulen, dem politischen und gesellschaftlichen Umfeld Aufschluss über den gesamten akademischen Bereich, über Möglichkeiten und Entwicklungschancen, liefert Argumentations- und Entscheidungshilfen. Unternehmen, Behörden, Stiftungen, Statistik und Meinungsforschung sowie ausländische Interessentinnen und Interessenten können sich über die universitäre Bildung in Deutschland, Österreich und der Schweiz informieren, über 500 Hochschulen in öffentlicher, kirchlicher oder privater Trägerschaft, über alte und neue Formen des Studiums, der Hochschulorganisation, der wissenschaftlichen Forschung und Lehre.
Ich will Archäologen, Historiker und Geowissenschaftler an den Universitäten in Deutschland auf wissenschaftliche Exkursionsmöglichkeiten im Val di Croia aufmerksam machen. Abseits des üblichen Toskana-Rummels können sich Wissenschaftler von der italienischen Frühgeschichte bis zu den Stadtstaaten der Neuzeit an Ausgrabungsstätten und Siedlungsresten, in historischen und archäologischen Museen auf die Spuren der Etrusker, Latiner und Römer machen: für Historiker, Archäologen, Geologen, Mineralogen oder Paläontologen eine wahre Fundgrube, die reizende Küste mit ihren atemberaubenden Naturschönheiten und ausgedehnten Parkanlagen gibt es gratis inklusive.
Das Problem war aber: Wie komme ich an die Daten der Hochschulen heran, um die betreffenden Lehrstühle und Institute überhaupt kontaktieren zu können? Ein Freund hat mir den Tipp auf die Hochschuldatenbank der Inua gegeben. Die Abfrage nach den betreffenden Studiengängen und Abschlüssen quer durch alle Bundesländer hat mir wirklich jede Menge Ansprechpartner geliefert. Viel mehr mögliche Interessenten für unsere Exkursionen aus dem wissenschaftlichen Bereich gibt es einfach nicht. Auch die betreffenden Einrichtungen in Österreich und der Schweiz habe ich auf diesem Weg eingesammelt, eine wirklich tolle Überraschung! Das hat mir meine Arbeit erheblich erleichtert.
Nachdem ich meine Gesellenprüfung als Schneiderin geschafft hatte, als Jahrgangsbeste in ganz Bayern, wusste ich zunächst nicht, wie es bei mir weitergehen sollte. Ich bin erst einmal in meinem Lehrbetrieb geblieben. Die Firma befindet sich nicht weit entfernt von meinem Heimatort mit meinen Freunden, meinem Pferd und meinem Hund. Viele Möglichkeiten hatte ich ohnehin nicht: Modedesign wollte ich nicht studieren, weil an den wenigen Schulen der Andrang recht groß ist und auch die Atmosphäre mir nicht liegt. Eine Ausbildung als Technikerin oder Ingenieurin kann ich ebenfalls ausschließen, Technik und Mathematik sind nicht gerade meine Stärke.
Mein Cousin hat schon verschiedene Hochschuldatenbanken ausprobiert. Er absolviert gerade eine Banklehre und möchte später irgendetwas mit Finanzen oder Börse studieren. Ich bin dann bei der Datenbank der Inua hängengeblieben. Beim Surfen habe ich die verschiedensten Möglichkeiten entdeckt, um Betriebswirtschaft zu studieren. Ich habe dann aussortiert und sogar einen Studiengang in nächster Nähe gefunden, den ich neben meinem Job absolvieren kann. Jetzt arbeite ich weiter als Schneiderin in meiner alten Firma, studiere am Abend und an den Wochenenden nebenher BWL. Ich will später als Managerin in die Modewirtschaft, einen berufsbegleitenden Master suche ich bereits in der Inua-Datenbank. Aber möglichst nahe an meinem Wohnort sollte es sein.
Ich bin seit über 30 Jahren in Deutschland, habe aber wie die meisten meiner Landsleute gute Kontakte in die alte Heimat, auch was die geschäftlichen Beziehungen betrifft, das versteht sich. Meine Familie hat einen Weg zwischen der türkischen Tradition und der modernen westlichen Gesellschaft gefunden. Früher hätte ich ein solches Wort nicht in den Mund genommen. Aber mein ältester Sohn studiert Turkologie und steht kurz vor seinem Abschluss. Er will bei seinem Professor promovieren, also seinen Doktor machen und strebt eine akademische Karriere an, so nennt man das wohl. Ich und meine Frau sind sehr stolz auf ihn, weil er sich in Deutschland durchgesetzt hat und vor allem: Er hat das mit seiner eigenen Kultur und seiner Muttersprache geschafft.
Meine Tochter fängt nächstes Jahr auch an zu studieren und zwar internationales Management, macht daneben eine sprachliche Ausbildung. Sie möchte später das Unternehmen unserer Familie weiterführen. Beide, mein ältester Sohn und meine Tochter, haben sich sehr genau informiert. Sie haben mir am Computer die Inua-Datenbank gezeigt und wie einfach es ist, sich Informationen über das Studium daraus zu holen. Wenn unsere Familie einmal gemeinsam nach dem Essen am Tisch versammelt ist, machen wir ab und zu ein Spiel: wer einen Studiengang erklären kann, bekommt als erster Nachtisch. Meine zwei jüngeren Söhne - sie sind noch in der Schule – strengen sich dabei wirklich sehr an. Weil sie natürlich die beste Süßigkeit haben wollen, ganz besonders aber weil sie den Schiedsrichter beeindrucken wollen, und das ist ihr großer Bruder.
Ich bin vor fünf Jahren aus Kasachstan nach Deutschland gekommen. In Astana, der Hauptstadt Kasachstans, habe ich Bergbau studiert, danach aber nicht als Ingenieur gearbeitet, sondern in einer Fabrik bis zu meiner Abreise. Früher war es einfacher, einen Job zu bekommen in Kasachstan. Das Land fördert Unmengen von Öl, Gas, Kohle, Eisenerz, Nickel und sogar Uran, aber auch Gold oder Edelstein. Ich bin aber nicht wegen der Arbeitsplätze nach Deutschland gekommen, sondern weil ich deutsche Vorfahren habe, wie viele in Kasachstan. Hier bin ich hin und her gerannt, damit mein Examen anerkannt wird. Das hat schließlich geklappt, doch eine Arbeit habe ich auch nicht bekommen. Obwohl und das sehe ich in dem Unternehmen, in dem ich seit kurzem arbeite, ich in Kasachstan eine gute Ausbildung bekommen habe und nicht schlechter bin als meine deutschen Kollegen.
Mein Kundenberater bei der ARGE hat mir gesagt, ich hätte eine Chance, wenn ich vielleicht ein weiteres Studium, ein Aufbaustudium machen würde, wenn ich das schaffen könnte. Ich habe im Internet gesucht und bin auf die Inua-Datenbank gestoßen. Ich habe aber gleich gesehen, dass in Bergbau in Bayern nichts los ist. Und ich wollte hier bleiben. Ich hab' mir dann einen anderen Studiengang, der mit Bergbau zwar zusammenhängt, aber trotzdem nicht all zu viel zu tun hat, angeschaut und die haben mich auch genommen. Da habe ich Planung für Natur und Arbeit in Verwaltung gelernt und arbeite jetzt in einer privaten Firma. Umweltschutz ist viel wichtiger und gesetzlich vorgeschrieben in Deutschland. Nicht wie bei uns, wo es nur um Abbau von Bodenschätzen geht, ohne Rücksicht auf Verschmutzung oder Zerstörung der Umwelt.
Ich studiere Kulturanthropologie und mache demnächst meinen Bachelor. An der Madison University habe ich Kontakt mit Leuten gehabt, die sich für die deutsche Sprache interessieren, Deutsch gut oder weniger gut gesprochen haben. Das Besondere daran war, dass sie alle auf einem Stockwerk, dem SD (Stockwerk Deutsch) zusammengewohnt haben. Deutsch ist in USA nicht sehr stark verbreitet. Dort im SD wurde aber alles dafür getan, um Praxis darin zu haben und die Sprache besser zu lernen. Die Hausmutter und einige andere, auch deutsche Gaststudenten, sprachen fließend Deutsch. Wir trafen uns zum deutschen Essen, machten Ausflüge und haben auch deutsche Leseabende veranstaltet.
Ein Kommilitone hat mir eine Datenbank einer deutschen Initiative für eine internationale Hochschule gezeigt. Dort habe ich lange herumgesucht und bin dabei auf die Idee gekommen: vielleicht könnte ich ja in Deutschland studieren. Ich wusste zwar lange nicht, wo ich das tun sollte. Aber als ich erfahren habe, dass Madison und Freiburg Partnerstädte sind, glaubte ich, dass ich die Entscheidung gefunden hatte. Ich habe das gesamte Angebot der Uni dort durchsucht. Alles andere war dann nur noch formal. Bei der Organisation meines Academic Year waren mir beide Universitäten sehr behilflich und ich konnte mich auf das Studieren konzentrieren. Eigentlich waren die Uni-Kurse aber Nebensache, es gab viel mehr, wozu die Zeit immer nicht gereicht hat: Erstens einmal die komplizierte Unibibliothek und die einzelnen Bibliotheken in den Instituten. Zweitens die langen Aufsätze und komplizierten Texte zu lesen. Drittens aber auch das herausragende Bier, die schöne Stadt und die vielen Ausflüge. Last but not least natürlich die netten Mädchen, sich zum Kaffee treffen, am Fluss liegen oder Party machen.
Ich habe einen wirklich großen Freundeskreis, der über die ganze Welt verstreut ist. Von Kanada bis Brasilien und von Singapur bis nach Großbritannien. Über das Internet halten wir Kontakt und tauschen Mitteilungen und Briefe aus. Viele kenne ich noch aus Isfahan, Iran, aus der Schule, von der Universität, aus der Firma meines Onkels, der Baumwolle aus Ländern wie Tansania, Pakistan, oder Indien einkauft, sie zu edlen Stoffen verarbeitet und für seine Kunden hochwertige Kleidung daraus herstellt. Dort habe ich nach meinem Studium als Managerin gearbeitet. Dann bin ich mit meinem Mann nach Deutschland gekommen und mache seitdem Entwürfe für die Firma meines Onkels, nähe aber auch für meinen Bekannten- und Freundeskreis.
Viele aus dem Iran, aber auch aus anderen Ländern haben mich angesprochen, ob ich nicht Universitäten in Deutschland kennen würde, wo man studieren, den Master erreichen oder promovieren könnte. Es gibt einige Möglichkeiten, wo man sich informieren kann. Die Inua- Hochschuldatenbank hat mir gut gefallen, weil sie wissenschaftlich logisch aufgebaut ist, die Abfrage einfach und schnell funktioniert und man sich auf die Abfrageergebnisse verlassen kann. Außerdem sind noch die anderen Länder, in denen man Deutsch spricht, also Österreich und die Schweiz dazugekommen. Die Tochter einer Freundin aus Isfahan will auch unbedingt Modedesign studieren. Und sie hat sogar eine Möglichkeit hier in Bayern gefunden, nämlich Textildesign in Hof.